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Karibisches Berlin küsst historisches Ballhaus (Teil 1)

Posted by Nika on 2016-05-14 in Berlin, Events, Food & Drinks |
Caribbean Food Festival meets historical ball house

Wie habt ihr eigentlich den Muttertag verbracht? Ich konnte ja leider nichts mit Mutti unternehmen, da sie zu weit weg ist, dafür hatte ich Zeit, mit meinem besten Kumpel das sonnige Berlin zu genießen. Karibisches Flair und Vintage Market. Genau die richtige Kombination für mich bei diesem Wetter.

Zum Mittag in die Karibik

Zum Mittagessen haben wir uns am Ostbahnhof verabredet. Naja, wurde ein spätes Mittagessen, dank meines Talents immer zu trödeln und mich hin und wieder sehr ablenken zu lassen. Daher musste ich zum Caribbean Food Market nachkommen. Der fand nämlich gegenüber des Ostbahnhofs an der Schillerbrücke statt. Hier wartete schon völlig unbegründet eine ewig lange Schlange auf mich. Warum eigentlich? Der Eintritt zu diesem Vergnügen war nämlich eigentlich frei. Doch es stellte sich heraus, dass man trotz alledem Stempel verteilte und man um eine Spende für den Veranstalter bat. Naja, dann spende ich eben einen Euro, aber organisatorisch wäre das sicher auch besser gegangen. Mindestens eine halbe Stunde musste ich anstehen, karibisches Flair eben, was mich auch sehr an 5 Hawaiian Minutes oder viel Hakuna Matata erinnerte. 😉

karibisches Flair mitten in Berlin

Spreeviera Gallery

Karibisches Flair – YAAM 1 Love

Das Gelände auf dem der Caribbean Food Market statt fand, ist der YAAM Club & Strandbar. YAAM steht hierbei für  Young African Art Market, ein Verein, der sich, laut eigener Website, seit 1994 als Ort der multikulturellen Begegnung und Integration in Berlin mit kulturellen, sozialen Sport- und Freizeitangeboten etabliert hat.

Ziemlich bunt geht es zu im YAAM, bemalte Wände mit typischen afrikanischen Motiven prangen auf knallgelbem Hintergrund. Natürlich darf auch am Barhäuschen der Schriftzug „Cool Runnings“ nicht fehlen, welcher durchaus zur Belustigung beitrug. Man sollte meinen, hier hat man einfach jedes Klischee aufgegriffen, wer jedoch einmal in Afrika war, weiß, dass je nach Region so manches Klischee durchaus einen wahren Kern hat. Es macht definitiv Spaß und sorgt, bei diesem Wetter ohnehin, für gute Laune.

Karibisches Essen Afro Küche Caribbean Food Berlin Afrika

Afro Küche beim Caribbean Food Market

Afrikanischer Gaumenschmaus

Der erste Gang, kaum das Gelände betreten, führte zum Food-Stand mit ghanaischer Küche. Süßkartoffeln, Kochbananen und der Geruch von gebratenem Hühnchen und Shrimps haben uns sofort magisch angezogen. Hier hieß es allerdings auch wieder warten. Geduld ist eine Tugend – Die ich leider nur schlecht beherrsche. Aber der Hunger machte so einiges möglich. Zwei Portionen „Green Peace“ gab es dann für uns und zur Erfrischung Ginger Beer. Lecker war es. Hinter dem seltsamen Namen „Green Peace“ versteckte sich übrigens ein vegetarischer Teller mit Gemüsereis, Süßkartoffel-Pommes, Wedges und einer Art Baked Beans mit Erdnusssauce. Eigentlich hätten wohl auch Kochbananen dazugehört, die wurden, bei uns jedenfalls, wohl vergessen. Ohnehin war die 4-fache Portion Kohlehydrate kaum zu schaffen, aber einfach zu lecker um es stehen zu lassen. Wer sich hier das Vergnügen gönnen möchte ein Ginger Beer zu trinken, der sei gewarnt, das schmeckt nicht nur ein bisschen nach Ingwer, im Abgang ist es doch recht „würzig“. Nichts zum schnell mal den Durst löschen jedenfalls.

Sonne Sand Spree Berlin im Sommer

Spreeviera Walk

City Strandspaziergang

Nach dem Essen haben wir uns dann, der Masse hinterher, auf den Weg gemacht das Gelände zu erkunden. Irgendwie sah es nicht danach aus als ginge es vom oberen Platz noch irgendwohin, auch wenn ein Weg nach unten führte, aber tatsächlich, es eröffnete sich ein zweiter Platz, direkt an der Spree. Neben einem Getränkestand und vielen verschiedenen Sitzgelegenheiten gab es auch einen kleinen Laden, mit Bongos, Taschen und und Perlenschmuck in vielen verschiedenen Varianten.

Die Bemalung der Getränkebude wies darauf hin, dass es zudem noch einen Strand geben soll. „BEACH“ stand da, mit großen Lettern und einem Pfeil, der uns durch einen kleinen Durchgang einen schmalen Weg entlang der Spree führte. Und tatsächlich, ganz hinten trat man plötzlich in Sand. Perfekte Standbar Umgebung. Eine Strandbar mit Cocktails, Eisverkauf und eine Burgerbraterei mit exotischem Angebot. Leider tummelten sich hier derart viele Leute, dass die Aussicht auf einen gemütlichen Platz in der Sonne, auf einer der Strandliegen, ausweglos erschien und in den „Kids Corner“, neben dem Mini-Fußballplatz, wollten wir dann doch nicht. 😉 Außerdem hatten wir ja ohnehin noch geplant den „Old Fleas“ zu besuchen.

Hier seht ihr meine über den Tag gesammelten Eindrücke:

==> Für Teil 2 über „Old Fleas the Vintage Market“ –  click here

War jemand von euch auch dort unterwegs? Was waren eure Eindrücke? Ich würde mich sehr über eure Kommentare freuen.

Eure Nika

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