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Kenia: Safari im Tsavo East Nationalpark

Wie ihr aus meinem Beitrag “Jambo Kenia! Meine erste Fernreise.” bereits wisst, war ich während meines Urlaubs auf Tsavo East Safari, als auch auf einem Tagesausflug zum Schnorcheln bei Wasini Island, von denen ich euch noch gerne berichten möchte. Aber beginnen wir doch mit der Safari in Kenia.

Zahlen und Fakten zum Tsavo Nationalpark (Ost und West)

Die Naturschutzgebiete Tsavo Ost und West bilden zusammen den Tsavo Nationalpark mit insgesamt rund 20.000 km² Fläche. Tsavo ist einer der beliebtesten Nationalparks in Kenia, da er sich genau zwischen Nairobi und der Küste, an der Hauptverbindungsstraße nach Mombasa befindet.

Tsavo East gehört zu den ältesten und größten Schutzgebieten Kenias. Die reizvolle Landschaft in Verbindung mit der Nähe zur Küste ist er ein beliebtes Ziel von Safaris. Verbuschtes bis offenes Grasland, Akazienbusch und Trockenwälder sowie üppige Vegetation entlang der Flussufer sorgen für Abwechslung.

Gründungsjahr:

1948

Höhenlage:

150-1.800 Meter über dem Meeresspiegel

Fläche:

rund 20.000 km²

Lage:

Südkenia, nicht weit entfernt von der Küste

Entfernung von Nairobi:

232 km (Mtito Andei Gate), 325 km (Voi Gate)

Entfernung von Mombasa:

250 km (Mtito Andei Gate), 175 km (Voi Gate)

Klima:

Heiß und trocken

Vegetation:

Gehölzreiches Grasland, offene Savannen, Akazienbuschland, Trockenwälder

Tierwelt:

Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard, Wasserbock, Kudu, Gerenuk, Zebra, Hirola, Krokodile, über 600 Vogelarten

Quelle von Zahlen & Fakten: Magical-Kenya

Was gibt’s zu sehen im Tsavo Nationalpark

In einigen Teilen des Tsavo Nationalparks werden auch Wanderungen angeboten wie z.B. entlang erstarrter Lavaströme zum Chaimu-Krater oder zu bei den Mzima Springs. Die glasklaren Quellteiche sind wohl ein Muss, da man hier in einem verglasten Unterwasserversteck besonders gut Flusspferde und die verschiedensten Fischarten beobachten kann.

Besondere Empfehlungen für Fotografen sind der Mudanda Rock und die Ausblicke auf das Yatta Plateau, den längsten erkalteten Lavastrom der Welt sowie die Lugards Falls am Galana-Fluss, die bekannt sind für ihre bizarren, vom strömenden Wasser ausgehöhlten Felsformationen.

Was besonders mich an einer Safari gereizt hat sind die Wildtiere Tsavos und dazu gehören Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden, Krokodile, Wasserböcke, Kudus, Giraffengazellen und Zebras. Im Tsavo Nationalpark leben übrigens die größten Elefantenherden Kenias. Mit diesem Wissen verwundert es nicht, dass man auf einer Tsavo East Safari vor allem viele Fotos von Elefanten macht. 🙂 Besonders beeindruckend fand ich den roten Boden Tsavos. Die Elefanten nutzen diesen Staub zur Körperpflege und bekommen dadurch einen rötlichen Schimmer.

Startschuss zur Safari in Tsavo East

Der Startschuss zur Safari fiel eigentlich viel zu früh für mich Langschläfer. Irgendwann gegen 6 Uhr am Morgen. Mit Zwischenstopp an einer kenianischen “Raststätte”, der Begriff ist auch eher eine vage Übersetzung für das was wir da vorgefunden haben. Nach rund 3,5 Stunden kamen wir am Eingang zum Tsavo East Nationalpark an und es konnte endlich losgehen.

Kenia: Auf geht’s zur Tsavo Safari

Zwei Tage sollte unsere Safari dauern, mit Übernachtung in der Voi Safari Lodge.

Zu Beginn der Safari sind wir erstmal mit Hüten ausgestattet worden, ohne war der Zutritt nicht erlaubt. Wer meinen Beitrag zu den Reisevorbereitungen gelesen hat, kennt das ja schon 😉 Ein paar Fotos geschossen und los ging es Richtung Safari Lodge. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft haben wir uns allerdings sehr viel Zeit gelassen und bereits die ersten Entdeckungen gemacht. Eine Löwenfamilie lag unter einem Gebüsch geschützt vor der Sonne, Elefantenherden kühlten sich an Wasserlöchern ab und Zebras, Affen und diverse andere Wildtiere kreuzten unseren Weg.

Die Voi Safari Lodge in Tsavo East

Übernachtung in der Voi Safari Lodge in Tsavo East

Nach der doch recht langen Anreise und erstem Safari Abschnitt, waren wir alle froh endlich im Hotel angekommen zu sein. Die Voi Safari Lodge ist jetzt nicht das schickste Hotel in Tsavo, aber es hatte alles was man nach einem anstrengenden Tag braucht, ein gutes Abendessen, ein sauberes Bad und ein gemütliches Bett.

Wobei nach dem Essen noch keine Nachtruhe eingeläutet wurde. Wir haben erstmal noch eine Runde durch Tsavo in der Dämmerung gedreht.

Am nächsten Morgen war insbesondere der Ausblick unschlagbar. Den Blick über das Tal kann man nicht beschreiben. Es war unglaublich zu sehen, wie bei Sonnenaufgang die Landschaft langsam in das warme Licht der Sonne getaucht wurde. Gut dass ich davon ein Video gemacht habe. Auch wenn die Qualität nicht die beste ist, vielleicht könnt ihr in etwa die Stimmung nachvollziehen. Es war unbeschreiblich schön – Und windig.

Danach ging es erstmal zum Frühstück. Bananen und Kokosnüsse in allen Varianten dürfen hier nicht fehlen. Ich werde vermutlich den Rest meines Lebens nie mehr so viel Kokosnuss und Banane verdrücken wie in dieser einen Woche.

Von was haben wir genug? Ach ja, Touristen, Bananen und Kokosnüsse. Lasst uns die drei einfach mal zusammenbringen.

Während wir also unser Frühstück verspeist haben, konnten wir die “Frühpatrouille” der Elefanten beobachten. Mein Kopf hat in alter Manier die Szene erstmal mit Soundtrack unterlegt. Könnt ihr euch vorstellen mit was?

Stets ein Lied beim Marsch parat,
das ist wichtig, Kamerad!
Schmetter den Choral
über Berg und Tal,
wenn die Frühpatroille naht,
wenn die Frühpatroille naht.

Genau, mit Colonel Hathi’s Marsch der Frühpatroullie aus dem Dschungelbuch. 😀 Sah aber auch verdächtig ähnlich aus.

Morgendlicher Aufmarsch der Elefanten in Tsavo East

Early Bird-Safari zum Sonnenaufgang

Die wohl spannendste Etappe unserer Kenia Safari war jene am frühen Morgen mit Sonnenaufgang. Kaum hatten wir das Hotel verlassen machten wir schon die erste Entdeckung. Zwei Geparden rasteten am Wegesrand und genossen den vermutlich noch sehr kühlen Boden. Als sie uns sahen machten sie sich aber auch in Windeseile davon. Eine Seltenheit übrigens, dass man überhaupt Geparden zu Gesicht bekommt, insbesondere auf einer so kurzen Safari wie der unseren.

Glück gehabt, lediglich die Bilder sind nichts geworden. Völlig verwackelt und verschwommen. Mein damaliges Equipment bestand auch nur aus Handy und einer 08/15 Kompaktkamera, die den Herausforderungen auf einer Safari überhaupt nicht gewachsen waren.

Bis zum Mittagessen, als wir wieder zurück im Hotel waren, haben wir unfassbar viele Entdeckungen gemacht. Giraffen in der Ferne, ein Vogelstrauß, Zebras und Elefanten noch und nöcher, aber auch eine Hyäne habe ich entdeckt, die hinter einem Gebüsch ihr Futter zerlegt hat. Ungewöhnlich viele Tiere fanden wir allein, obwohl sie eigentlich in Rudeln oder Herden unterwegs sein müssten. Ein Flusspferd auf Tauchgang und eine Black Mama durften auf unserer Tour nicht fehlen.

Ich zeige euch jetzt einfach in Bildern, so gut es geht, wie es auf unserer Safari ausgesehen hat.

Kenia Safari – Was sind die Big Five?

Die großen Fünf oder “Big Five” haben ihre Bezeichnung von den Großwildjägern, die diese aufgrund der Schwierigkeit und der Gefahren bei der Jagd, als die Großen deklarierten. Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Gepard waren damals wie heute die heiß begehrten Trophäen. Allerdings zählt heute auch das geschossene Foto als Beweis einer erfolgreichen Safari in Kenias Nationalparks. Denn Jagdsafaris sind bereits seit den 70er Jahren in Kenia verboten.

Big-Five-Safaris sind jedoch nicht immer nur touristische Ausflüge um die Tiere in freier Wildbahn zu erleben und beeindruckende Fotos zu schießen. Immer noch gibt es Jagdreisen (nicht in Kenia) und durch die Wilderei sind die Bestände der großen Fünf bedroht und gehen immer mehr zurück. Der Schwarzmarkt boomt und es ist besondere Vorsicht geboten bei so manchem angebotenen Mitbringsel.

Die Big Five sind in Südafrika, Simbabwe, Namibia, Tansania, Swasiland, Mosambik, Botswana und eben auch in Kenia anzutreffen.

Die Big Five auf meiner Safari in Tsavo East

Auf meiner nur zweitägigen Safari im Tsavo East Nationalpark konnte ich so einige beeindruckende Dinge sehen. Allein die Landschaft ist so reizvoll, dass man so manches Tier übersehen würde, hätte man nicht einen Guide dabei, der einen darauf aufmerksam macht. Von den großen Fünf blieben Nashörner jedoch aus. Einen einsamen Büffel am Wasserloch konnte ich beim Frühstück in der Safari Lodge noch aus der Ferne erspähen, der war jedoch auch eher nur zu erahnen. Die einzigen Löwen waren so gut getarnt, dass man sie nur durch die Kameralinse mit entsprechendem Zoom erkennen konnte und ein Nilpferd Strecke uns lediglich sein Hinterteil beim Tauchgang entgegen. Aber so ist das mit der Natur.

Besonders stolz bin ich auf die frühmorgendliche Sichtung der Leoparden, auch wenn ich es nicht geschafft habe die beiden wunderschönen Tiere auf einem Foto festzuhalten. Zumindest nicht auf einem unverwackelten Bild.

Glückstreffer: Geparden gefunden auf Safari in Kenia

Die größte Begeisterung konnte bei mir, zum Unverständnis unseres Guides und meiner Safari-Truppe, die Hyäne hervorrufen, die ich nur zu gerne hätte einmal “lachen” hören. Schließlich ist das hysterische “Gelächter” der Tiere, spätestens seit dem König der Löwen, weltweit berühmt. Diesen Gefallen hat sie mir aber nicht getan, dafür ließ sie sich völlig unbeeindruckt beim fressen zusehen. So etwas bekommt man auch nicht alle Tage vor die Linse.

Kenia Safari: Da haben wir die Hyäne doch glatt beim fressen gestört

Mein Fazit zur Safari im Tsavo East Nationalpark

Auch wenn es mit den Big Five auf meiner kurzen Tour nicht ganz geklappt hat, es war eine der beeindruckendsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe.

Eine Safari in Tsavo, wenn auch eine kurze, ist ein hervorragender Einstieg um sich von der Natur und der Tierwelt Kenias begeistern zu lassen. Seitdem steht auf meiner Bucket List auch ganz groß: Eine große Safari machen z.B. in der Masai Mara.

Denn die Erzählungen, Bilder und Videos der anderen Gäste im Hotel, nach meiner Rückkehr von der Safari, belegen, dass es so viel mehr zu entdecken gibt als ich mir hätte vor Reiseantritt träumen lassen. Krokodile am Wegesrand, Löwen auf der Jagd, Büffelherden und so vieles mehr.

Wir ihr meinem Safari-Reisebericht sicherlich schon entnommen habt, würde ich nur eines auf gar keinen Fall mehr tun. Nämlich ohne Fotoequipment losfahren um die besten Momente als Erinnerung festzuhalten. Meine damals neue, aber dennoch einfache Aldi-Digitalkamera und mein iPhone 3S waren wohl das einzige über das ich mich in der ganzen Woche je aufgeregt habe. 😀

Schlimmer hätte es nur kommen können, wenn es mir gegangen wäre wie meinem Großvater. Diese kleine Anekdote will ich euch nicht verschweigen.

Mein Großvater reiste vor nun mehr als 30 Jahren nach Kenia um die beeindrucksendste Reise seines Lebens zu tun. Zu seiner Erkundungstour gehörte auch eine Safari. Begeistert von der Landschaft und den Tieren knippste er drauf los und freute sich schon über die vielen tollen Bilder, die er zu Hause der Familie zeigen könnte. – Er hatte keinen Film eingelegt.

Wenn ihr die Gelegenheit bekommt, schnappt euch den Koffer oder den Rucksack, packt ein was nötig ist und ab auf Safari. Aber um Gottes Willen, vergesst den Farbfilm nicht. 😀

Extra:

Grusel-Geschichten aus dem Tsavo Nationalpark

Tsavo ist nicht nur bekannt und beliebt bei Touristen für seine Vielfalt und die schönen Safaris auf die man dort gehen kann.

Während des zweiten Weltkriegs war Tsavo ein weniger idyllischer Ort. Der Nationalpark war damals der Kriegsschauplatz einiger Zusammenstöße zwischen deutschen und britischen Truppen.

Uns erzählte man aber vor allem von den “Man-Eaters of Tsavo”. Um 1900 kam Tsavo nämlich zu zweifelhafter Berühmtheit als Arbeiter beim Bau der Uganda-Eisenbahn durch menschenfressende Löwen ums Leben kamen. Rund 35 Tote soll es tatsächlich aufgrund der Angriffe durch Löwen damals gegeben haben. Im Railway Museum in Nairobi ist noch eine Kutsche ausgestellt aus der einst die Löwen eines ihrer Opfer zogen. Die Präparate der Löwen hingegen hat man im Field Museum of History in Chicago ausgestellt.

Heute soll man sich jedoch keine Sorgen wegen der Löwen machen, Menschen gehören immer noch nicht zur Beute der Tiere. Lediglich soll es zu diesen Vorfällen gekommen sein, weil die Tiere krank waren und widrige Umstände, wie die mangelhafte Beerdigungspraxis, die Tiere dazu verleitet hat ihr Beuteschema umzustellen.

John Henry Patterson, britischer Soldat und Ingenieur, der auch einen der beiden menschenfressenden Löwen erlegte, schrieb ein Buch über seine Erlebnisse in Ostafrika*, darunter auch über die Ereignisse in Tsavo.


 

Habt ihr schon einmal eine Safari gemacht? Oder könntet ihr euch vorstellen euch auf den Weg zu den wilden Tieren Afrikas zu machen?

Eure Nika

 

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25 Comments

  1. Ildi sagt:

    Hallo Nika,

    ich habe deinen Artikel mit Nostalgie gelesen. Wir waren vor 8 Jahren in 2010 erstmal in Kenia. Damals haben wir eine Safari in Tsavo East + West und Amboseli gemacht. Wir übernachteten auch in Voi Lodge. Wir haben auch die Gruselgeschichten gehört, trotzdem haben wir uns ganz sicher gefühlt. Nach 8 Jahren sind wir jetzt in August 2018 nach Kenia zurückgekehrt um eine Safari in Masai Mara und eine City und Slum Tour in Nairobi zu machen. Wir haben festgestellt, dass das Land sich in den 8 Jahren gar nicht verändert hat. Wir haben wieder tolle Erlebnisse in Kenia gesammelt. Es ist einfach ein einzigartiges Land! Über unsere Reise kannst du auf unserem Blog lesen (https://www.travelsicht.de/safari-in-masai-mara-kenia/). Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

    Viele Grüße,

    Ildi

    • Nika sagt:

      Hi Ildi,

      freut mich zu hören, dass dir vieles bekannt vorgekommen ist und du den Beitrag genossen hast. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich Kenia nicht verändert hat in rund 10 Jahren. Aber vielleicht ist das auch nur aus touristischer Sicht so. Das Land ist einfach nur wunderschön und ich beneide euch um die Rückkehr und die Safari in der Masai Mara. Diese Safari will ich auch nochmal machen. Ich schau gerne mal bei euch rein und guck mir sehnsüchtig die Fotos an und lese neidisch den Bericht 😉

      Liebe Grüße, Nika

  2. Anne sagt:

    Jambo Nika,

    mit großem Interesse habe ich deinen Reisebericht über Tsavo gelesen. Für mich als großer Safariliebhaber gibt es nichts schöneres zu hören, wenn sich andere auch von dem berühmten Afrika-Virus anstecken lassen. In deinem Beitrag bin ich über einiges gestolpert, was ich dir unbedingt mitteilen muss. Ich würde dir empfehlen, in dem Absatz über Jagdsafaris hinzuzufügen, dass es in Kenia seit 1977 keine Jagdsafaris mehr gibt.
    Darf ich fragen, wer hat dir bei der Morgenpirsch gesagt hat, dass es sich um die Raubkatzen am Wegesrand um Leoparden handelt? Ich habe dein Foto gesehen und muss dir sagen, das ist kein Leopard. Du hast Geparden, die schnellsten Landsäugetiere der Erde, gesehen. Schau dir ihren Körperbau und Flecken an und du wirst den Unterschied sofort erkennen.
    Das Lachen der Hyänen ist für mich auch eines der Geräusche, die für mich auf einer Safari dazu gehören. Wenn du dich an die Planung für deine nächste Safari in der Mara machst, dann kann ich dir folgende Tipps ans Herz legen: buche keine Lodge, sondern ein Camp! Am besten eins, welches nicht eingezäunt ist. Wenn du dann in der Nacht in deinem Bett liegst und du bist nur mit einer Zeltplane von der Wildnis getrennt und hörst wie die Hyänen lachen und der Ruf der Löwen duch die Nacht schallt, dann wirst du vielleicht in der ersten Nacht kein Auge zu bekommen aber dafür ist es ein Erlebnis, welches du nie vergessen wirst. Für die Mara empfehle ich dir auch keine Minibus Safari zu buchen, sondern eine mit dem 4×4. Das Gelände ist zu uneben und mit dem Tsavo nicht zu vergeichen. Ich habe schon einige Minubusse in der Mara im Schlamm stecken sehen. Gern empfehle ich dir einen passenden Anbieter.
    Weißt du vielleicht, in welchem Jahr dein Opa auf Safari in Kenia war? Mein Partner war als kleiner Junge 1987 das erste Mal mit seinen Eltern auf Safari und da war ein Mann mit dabei, der knipste und knipste und es stellte sich noch während der Safari heraus, er hatte keinen Film eingelegt. Ob das dein Opa war??? Seine Eltern haben uns die Geschichte immer gern erzählt, wenn wir auf Safari gingen.

    Liebe Grüße
    Anne

    PS: Die Maasai Mara ist eines der schönsten Orte, die ich in meinem Leben bis jetzt bereist habe. Sie hat mich so sehr geprägt, dass ich meine Tochter nach ihr benannt habe.

    • Nika sagt:

      Hallo Anne,

      schön, dass dir mein Beitrag gefallen hat. 1987… da müsste ich doch glatt fragen, ob ihr da nicht tatsächlich die Geschichte meines Opas erzählt. Das könnte tatsächlich hinhauen. Das mit den Jagdsafaris sollte ich tatsächlich ergänzen. Auch wenn vielerorts immer wieder hört, dass diese illegal durchgeführt werden, sind sie in Kenia offiziell verboten und es wird wohl auch stark kontrolliert.

      Das mit den Leoparden, die natürlich Geparden sind, das hat mir keiner erzählt, sondern ich hab die Namen verwechselt. Das passiert mir leider bei den beiden sehr hübschen Geschöpfen häufiger und der Fehler ist mir nie aufgefallen. Da muss ich doch jetzt schnell mal den Rotstift in die Hand nehmen.

      Ich merke schon, ihr seid leidenschaftliche Safari-Urlauber, ich will auch unbedingt nochmal eine machen, mindestens eine, und nach deiner Bestätigung, dass die Maasai Mara so schön sein soll, werde ich mal versuchen meinen nächsten Urlaub dort zu machen. Kenia ist jedenfalls immer eine Reise wert, egal was man vor hat.

      Liebe Grüße,
      Nika

  3. […] eine Safari in Kenia und verschiedene Tagesausflüge wie meinen Bootsausflug zum Schnorcheln ist es unabdingbar, dass […]

  4. Lynn sagt:

    Da kommen gleich wieder Erinnerungen hoch, zwar war ich nicht im Tsavo auf Safari, wohl aber in der Masaai Mara. Aber egal wo, Safari ist immer aufregend! Ein bisschen neidisch bin ich ja, dass du Hyänen gesehen hast 😛 Das ist mir bis auf einen kurzen Blick, bisher nicht vergönnt gewesen. Und die Geschichte mit der Eisenbahn hatte ich auch schon mal gehört. Wirklich gruselig!

    Viele liebe Grüße,
    Lynn

    • Nika sagt:

      Oh, die Massai Mara muss der Wahnsinn gewesen sein. Mir haben so viele erzählt, dass sie Löwen beim jagen beobachten konnten und Krokodile gesehen haben, da sie auch eine Wanderung durch unbefahrbare Gebiete gemacht haben. War das bei dir auch so? Hast du es auf deinem Blog?

      Jas das mit der Hyäne war schon cool. Es war nur eine, keine Ahnung wo sich der Rest versteckt hatte. Aber sogar unser Fahrer war völlig irritiert, dass ich mich wie ein kleines Kind über dieses angeblich so “hässliche” Tier gefreut habe. Dabei finde ich die gar nicht hässlich. Ich würde es besonders nennen. Ich finde die cool.
      Hyänen sind auch eher in der Dämmerung unterwegs, dass wir so früh eine gesehen haben war ohnehin ungewöhnlich.

      Komm bald wieder.

      Liebe Grüße,
      Nika

  5. Kathrin sagt:

    Ich war noch nie in Afrika, geschweige denn in Kenia, und es stand auch nie auf meiner Wunschliste. Dein Artikel ist so informativ, interessant und inspirierend, dass ich nun auch Lust auf so eine Reise bekomme. Allein die ganzen Tiere würde ich gerne mal in freien Wildnis erleben.
    LG Kathrin

  6. katy fox sagt:

    wie lustig war das bitte – wir haben auch erst im oktober unsere erste safrai gemacht u waren in kenia u auch in tsavo east!
    wir haben leider auch nicht die big 5 gesehen also nur teilweise aber er war trotzdem ein wunderschöner urlaub und ausflug!
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

    • Nika sagt:

      Wow, toll. Da hast du sicher auch viele Erfahrungen gesammelt und tolle Bilder gemacht. Die Big 5 in Tsavo zu bekommen ist nicht einfach, trotzdem ist der Nationalpark super schön. Hast du die Bilder schon auf dem Blog? Ich schau gerne mal vorbei 🙂

      Liebe Grüße, Nika

  7. Cindy sagt:

    Ich selbst habe noch nie eine Safari gemacht, wünsche es mir aber schon lange. Mir fehlt nur der richtige Reisepartner dazu 😉 Schöner Beitrag, LG, Cindy

    • Nika sagt:

      Es ist wirklich eine Erfahrung. So wunderbar. Es ist bis heute eine einzigartige und wundervolle Erinnerung. Ich war übrigens allein in Kenia. Das kann man durchaus machen.

      • Cindy sagt:

        Interessant 😉 dann überlege ich es mir mal. Evtl gar nicht so schlecht auch mal allein seine Reisen zu planen 😉 Danke, Cindy
        https://runfurther.de/

        • Nika sagt:

          Ich mach nicht jede Reise gerne alleine, aber eine Reise allein kann unglaublich befreiend sein. Man lernt viel mehr über sich selbst als über irgendetwas anderes wenn man allein unterwegs ist. Ich kann besser einschätzen was ich kann und was nicht, wofür ich Unterstützung brauche oder wann man einfach über seinen Schatten springen muss. Afrika war sicher nicht die einfachste erste Allein-Reise, aber am Ende mit der richtigen Orga ging das. Davon abgesehen war ich nie wirklich allein. 🙂 Ich kann es nur empfehlen.

          Liebe Grüße,
          Nika

  8. Ramona sagt:

    Wow,
    Reiseberichte finde ich immer super spannend!
    Dein ausführlicher Bericht über die Safari gefällt mir richtig gut- vor allem die vielen Tierbilder finde ich fantastisch! Hatte mir schon länger mal überlegt auch so etwas zu machen… jetzt ist der Anreiz auf jeden Fall wieder da! 😉

    Ganz Liebe Grüße!

    • Nika sagt:

      Unbedingt! Mach das, es ist so fantastisch die Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Freut mich, dass dich der Beitrag animiert das wieder höher auf der Prioritätenliste rutschen zu lassen 🙂

  9. Toller, sehr inspirierender und Fernweh verursachender Artikel! 🙂
    Das Foto von den Elefanten ist einfach Zucker! Es muss einfach wahnsinnig spannend sein auf Safari und generell mal dort zu sein, wo all diese wunderschönen Tiere leben. Danke für die schöne Inspiration.

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

    • Nika sagt:

      Ja, es war wirklich etwas besonderes in Kenia diese Safari zu machen. Etwas an das ich mich noch mein Leben lang erinnern werde, ganz sicher.

  10. Swetlana sagt:

    Das ist mal ein sehr informativer Beitrag! Vor allem auch tolle Bilder! Die Geschichten um Tsavo National Park finde ich einerseits gruselig und andererseits auch interessant. Ich dachte auch, dass die Menschen kein Beuteschema für die Löwen sind, aber dieses Ereignis ist schon krass.

    Liebe Grüße ♥

    • Nika sagt:

      Die damalige Zeit und die widrigen Umstände haben dazu geführt, gruselig auf der einen Seite, ja, aber eben auch gut zu wissen wie es dazu kam.

  11. Tabea sagt:

    Liebe Nina,

    Was für Eindrücke! Die Reise muss ein Traum gewesen sein! Ich kann gar nicht sagen, was von den beschriebenen Dingen und Deiben Erlebnissen mich am meisten begeistert hat.
    Vielleicht schaffe ich es ja auch mal in die Ecke unserer Erde.
    Ein toller Beitrag ??

    Ganz liebe Grüße,

    Tabea
    http://tabsstyle.com

    • Nika sagt:

      Ich wünsche es dir. Kenya ist beeindruckend schön und eine Safari ein so großartiges Erlebnis. Ich hab in den wenigen Tagen so viel erlebt, darunter auch die Safari, aber auch ein Ausflug nach Wasini Island, und die vielen Abenteuer rund um das Hotel…. schau doch mal in die anderen Beiträge, da gibt’s noch mehr und es kommt noch ein bisschen was 🙂

  12. Pierre sagt:

    Nach Kenia möchte ich auch unbedingt mal. Wenn ich irgendwann da bin, werde ich auf jeden Fall auch eine Safari machen, vielleicht sogar in diesem Park. 🙂
    Die Fotos sind trotz Kompaktkamera sehr beeindruckend.

    LG Pierre von Milk&Sugar
    Mein Post zu meiner Safari im Krüger: https://mmilkandssugar.blogspot.de/2017/11/afrika-kruger-nationalpark-safari-teil-1.html

    • Nika sagt:

      Der Krüger Nationalpark sieht auch echt toll aus. Wobei ich sagen muss, dass mich in Tsavo besonders die Landschaft und die Farben beeindruckt haben.

      Dass die Bilder trotz der niedrigen Qualität aussagekräftig genug sind, das freut mich sehr zu hören und ist ein bisschen erleichternd. 🙂

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