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Jambo Kenia! Meine erste Fernreise.

Kenia! Meine erste Fernreise

Meine Reise nach Kenia ist ehrlich gesagt schon eine ganze Ecke her, genauer gesagt war ich im Juni 2014 dort. Als ich allerdings beim erstellen meines neuen Wandbildes durch meine Fotos geblättert hab, sind all die wunderschönen Erinnerungen hochgekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich möchte hier erzählen, wie es mich allein nach Kenia verschlagen hat, meinen Hoteltipp inklusive und was ich ganz spontan drumherum erlebt habe, wie z.B. Strandspaziergänge mit abenteuerlicher Rückfahrt. Mein kleiner Kenia Urlaub beinhaltete auch eine Safari in Tsavo East und einen Bootsausflug zur „Robinson Crusoe Insel“ von denen ich euch in weiteren Beiträgen berichten werde.

Wie es mich nach Kenia verschlagen hat

Bis 2014, das war noch während meiner Studienzeit, habe ich jeden Monat einen kleinen Betrag zur Seite gelegt um mir meine erste große Reise leisten zu können. Der Plan beinhaltete damals noch, dass mein Freund mich begleitet. Obwohl ich allerdings schon eine Weile einen vernünftigen Betrag für eine größere Reise zusammengespart hatte, ergab sich eine gemeinsame Reise irgendwie nicht. Jeder Vorschlag wurde mit fadenscheinigen Gründen sofort zu Nichte gemacht. Irgendwas war immer.

2014 sollte es dann soweit sein. Nach 4 Jahren stand die erste gemeinsame Reise in Aussicht. Urlaub eingereicht und die ersten Ideen lagen auf dem Tisch. Kenia war da übrigens noch nicht dabei. Doch dann der Hammer, er machte lieber Urlaub mit den Eltern in New York. Ohne mich.

Klar war ich sauer. Aber selbst ist die Frau und weil man mir ja unterstellte, ich würde ohnehin nichts alleine unternehmen, hatte ja aber mit können nichts zu tun, sondern eher mit wollen, habe ich mich sofort auf die Suche nach einem Reiseziel für mich allein gemacht. Eine Woche Zeit, knapp 1000 € Budget und der Plan so weit weg wie nur irgend möglich, waren die Grundvoraussetzungen für eine Buchung.

Hakuna Matata statt Ballermann

Tatsächlich befürchtete ich aufgrund des Budgets eine Woche auf Mallorca zu landen, aber wer hätte es gedacht, wer lange genug sucht wird fündig. Sonderangebot für eine Woche Bamburi Beach am Indischen Ozean, in der Nähe von Mombasa, im 4-Sterne Hotel Severin Sea Lodge inkl. Safari und Halbpension. Das Angebot fand ich damals übrigens bei Big Xtra.

Die Entscheidung ist jedenfalls nicht schwer gefallen. Hatte doch schon mein Großvater gesagt, dass Kenia die beeindruckendste Reise war, die er je getan hat.

Ich hab nicht lange gefackelt und am nächsten Tag im Reisebüro eine Woche Urlaub in Kenia gebucht. So schnell kommt Frau zur ersten Reise in die Ferne, auch ohne Begleitung. Ich muss allerdings gestehen, dass meine Nervosität noch mindestens bis zur Ankunft im Hotel anhalten würde.

Traumhafte Ausblicke in Kenia

Traumhafte Ausblicke in Kenia

Reisevorbereitungen für Kenia

Zwischen der Buchung und dem Abflug von Frankfurt lagen nur wenige Wochen, daher mussten alle Reisevorbereitungen für meine erste Afrika Reise schnell von statten gehen. Hier einige der Dinge die auf meiner Kenia Reisevorbereitungs-Liste standen.

  • Gültiger Reisepass und Visum
  • Impfungen
  • Reiseapotheke
  • Das richtige Gepäck
  • Geld wechseln

Mehr zu den Reisevorbereitungen für Kenia findet ihr hier.

It’s time for Africa – Der Flug nach Mombasa

Vor meinem Abflug, hatte ich noch zwei Tage Heimatbesuch drangehängt und so konnte ich mich von Mutti und Vati zum Flieger bringen lassen. Ich weiß nicht wer von uns nervöser war, meine Eltern oder ich. Die Vorgeschichte kennt ihr ja ein wenig und insbesondere meiner Mutter war das wohl nicht geheuer ihr Mädchen allein nach Afrika reisen zu lassen.

Die Koffer aufgegeben, noch einen Snack gegönnt und dann hieß es schon ab durch die Kontrolle und rein in den Flieger nach Kenia.

Von Frankfurt aus, mit Condor, kam ich via Zanzibar nach Mombasa. Flugzeit: 10 Stunden. Der Hinflug war sehr angenehm, was ich von meinem Rückflug nicht sagen konnte, aber das ist eine andere Geschichte. Nachdem ich erstmal in der Luft war, nahm auch meine Nervosität ab und ich hab mich vom Board-Entertainment berieseln lassen. In 10 Stunden kann man ja auch so einige Filme gucken und viel Jazz hören. Ich schlafe mit Jazz im Ohr immer am besten im Flugzeug, ich hoffe das nimmt mir kein Jazz-Liebhaber übel. *lieb-guck*

Umsteigen musste ich in Zanzibar übrigens nicht, allerdings fand ein Wechsel bei den Passagieren statt. Zansibar Reisende raus und Fluggäste nach Mombasa rein. Bisschen wie an einer Bushaltestelle 😉

Visum für Kenia

Visum für Kenia

Karibu Mombasa – Ankunft in Kenia

Etwa eine Stunde nach dem Zwischenstopp in Zansibar landeten wir in Mombasa. An der Passkontrolle bekam man dann diese wunderhübschen Aufkleber in den Reisepass. Mein erster <3 ! Das Thema Visum war dann auch geklärt.

Der Flughafen von Mombasa ist nicht sonderlich groß. Ist man erstmal durch die Kontrolle, steht man schon in der Eingangshalle und vor der Tür warten die Transfers der unterschiedlichen Hotels und Gesellschaften. Dementsprechend schnell hatte ich den richtigen Mann mit dem Schild meiner Reisegesellschaft gefunden und wurde zu einem dieser kleinen, alten Touri-Busse gebracht. Es war schwül, unfassbar schwül, aber zumindest regnete es gerade nicht, denn wir mussten noch eine Weile warten, bis sich unser Fahrer in Bewegung setzte. Mit mir reiste noch ein junges Pärchen zum Hotel.

Dass allgemein wenige Touristen in Mombasa und Umgebung waren sollte sich später auch im Hotel und bei den Touren bemerkbar machen.

Straßenrand Impressionen aus Kenia

Impressionen einer Autofahrt in Kenia

Die Fahrt dauerte eine Weile und führte uns, anfangs noch durch strömenden Regen, über Straßen, die man hierzulande maximal als Feldweg bezeichnen würde. Eine holprige Angelegenheit von Zeit zu Zeit. Mir war das egal, solange ich heil im Hotel ankomme, zwischenzeitlich dachte ich, wir müssen gleich schwimmen, aber das gehört eben zum Abenteuer Reisen dazu. Außerdem gab es viel zu viel zu sehen.

Bürgersteige kennt man nicht und einspurige oder zweispurige, vielleicht auch dreispurige Straße, das ist eher eine Ermessenssache des Fahrers. Dort wo gerade kein Auto fährt kann man dann zu Fuß gehen oder Radfahren. Manchmal jedenfalls. Und was die Leute alles zu Fuß oder auf dem Fahrrad transportieren ist einfach unglaublich. Tonnenweise Holzkohle transportiert auf einem Gepäckträger oder 4 Mann auf einem Moped.

Trotz der vielen Dinge, die ich allein aus dem Fenster des Autos heraus beobachten konnte, war ich, nach allein 10 Stunden Flug, dennoch froh, als wir endlich im Hotel ankamen.

Straßenrand Impressionen aus Kenia

Straßenverkehr in Kenia

Check-In am Bamburi Beach, Kenia

Jambo! Der Empfang im Hotel ließ zwar etwas auf sich warten, denn die Rezeption war erstmal nicht besetzt, fiel dann aber sehr herzlich aus. Es gab einen Welcome Drink und der Check-In fand an unseren Plätzen in der Lobby statt, während wir weiter unsere Drinks schlürften. Alles mehr oder weniger Open Air. So konnte eine Woche Urlaub in Kenia auf jeden Fall anfangen. Nachdem alle Formalien geklärt waren wurden direkt die geplanten Ausflüge besprochen. Zu meiner Reise gehörte von Anfang an ja eine Safari, weitere Touren konnte man bei einem Mitarbeiter des Hotels direkt buchen oder sich zu einem späteren Zeitpunkt einer Gruppe anschließen. Lediglich eine Stadtführung in Mombasa sollten wir uns gut überlegen.

Keine Reisewarnung für Deutsche Touristen

Und hier der Knackpunkt warum auch so wenige Touristen den Weg dorthin fanden. Bereits aus der Presse wusste ich, dass es, in den Wochen zuvor, das eine oder andere Vorkommnis gegeben hatte. Eine, wenn ich mich recht erinnere, russische Touristin wurde in Mombasa erschossen und zu den Umständen gab es deutlich unterschiedliche Meinungen. Einige Tage vor meiner Ankunft gab es dann ein großes Ausfliegen von Touristen, zumindest aus England und Frankreich. Nur die Deutschen, die kamen immer noch. Für uns gab es nämlich keine Reisewarnung, das hatte ich mehrfach auf der Seite des Auswärtigen Amtes geprüft.

Von den Querelen in den Städten bekamen wir allerdings nichts mit. Lediglich in den lokalen Zeitungen war von Demonstrationen und politischer Uneinigkeit die Rede. Ich habe mich also einfach an die Empfehlung der Reiseleiter gehalten und Mombasa selbst nur bei der Durchfahrt vom Auto aus angesehen.

Die Hotelanlage der Severin Sea Lodge

Die ganze Anlage der Severin Sea Lodge ist unglaublich schön und gepflegt. Besonders, dass sowohl die Bar als auch das Restaurant zwar überdacht aber nicht hinter Wänden versteckt ist, hat mir sehr gefallen. So konnte man vor Regen sicher, trotzdem jederzeit draußen sitzen.

Die Hotelanlage der Severin Sea Lodge, Kenia

Die Hotelanlage der Severin Sea Lodge

Liegewiese mit Blick aufs Meer

Liegewiese mit Blick aufs Meer

Ja, das mit dem Regen war im Juni noch so ein Thema. Immer wieder schob sich eine Wolke vor die Sonne und ein Schauer unterbrach das Sonnenbad. Meist hielt sich der Regen jedoch nicht lange und es war schnell wieder sonnig und warm.

Vorsicht geboten ist eher vor den diebischen Affen, die sich überall in der Hotelanlage tummeln. Daher wird einem auch immer wieder gesagt, dass man nichts auf den Balkonen unbeaufsichtigt liegen lassen sollte und schon gar keine Lebensmittel. Die Balkontüren zu schließen war ebenfalls ein wichtiger Tipp. Man wäre nicht der erste Gast, dessen Gepäck von Affen ausgepackt werden würde.

Hotelzimmer in der Severin Sea Lodge

Mein Hotelzimmer in der Severin Sea Lodge

Affen - Tierische Gäste in der Severin Sea Lodge

Affenzirkus in Kenia

Der Service im Hotel war unschlagbar, ich habe mich eine Woche lang gefühlt wie die Königin von Saba, was vielleicht auch den wenigen Touristen geschuldet war, aber wen kümmert das noch. Als ich an einem Morgen verschlief und das Frühstück einfach ausfallen ließ blieb das nicht unbemerkt. Man habe mich vermisst am Morgen, ob es mir denn gut ginge? Ja, mir Schnarchnase ging es gut, bis auf den Kater. 😉 Aber auch auf dem Weg zum Strand wurde ich direkt bemerkt und mein favorisierter Liegeplatz wurde mit Matte und Beistelltischchen vorbereitet noch bevor ich so richtig wusste, dass ich mich dort platzieren möchte.

Das Hotel liegt direkt am Strand des Bamburi Beach, so direkt, dass man die drei Stufen zum Strand, bei Flut auch direkt ins Meer gehen kann. Das Wasser steigt nämlich so weit an, dass kein Strandabschnitt mehr übrig bleibt. Deshalb gibt es auch die Liegewiese mit Meerblick. Die direkte Strandlage habe ich jeden Morgen genossen, wenn ich mich spätestens nach dem Frühstück zu einem Strandspaziergang aufgemacht habe.

Strandspaziergang mit abenteuerlicher Rückreise

Ob allein oder in Begleitung, bin ich jeden Tag den Strand entlang spaziert, bis es kein weiterkommen mehr gab. Ab einem bestimmen Punkt ist ohne Schwimmen oder Klettern nämlich Schluss. Etwa zwei Stunden kann man hier gut und gerne unterwegs sein. Es gibt schließlich einiges zu entdecken.

Einen ganz besonderen Ausflug machte ich an einem Morgen zusammen mit einem anderen Hotelgast, der mich bei meinem Spaziergang begleitete. Wir trafen unterwegs einen Mann, sein Name war Amani, der in den seichten Gewässern neben einer kleinen Höhle immer wieder etwas aus dem Wasser fischte. Ich war natürlich neugierig und so kamen wir zu einer ganz persönlichen Bamburi Beach-Führung.

Amani ist übrigens Swahili für Frieden, schön oder?

Strandspaziergang Bamburi Beach, Kenia

Krebse und Seesterne am Bamburi Beach, Kenia

Unser Guide konnte wirklich zielsicher in eine Pfütze greifen und dabei einen Seestern oder verschiedene Krebsarten herausfischen. Er kannte jeden Winkel und wusste wo sich welches Tier versteckt. Ebenso wie er wusste, dass der President ganz gerne mal Urlaub im Hotel „nebenan“ macht 😉

Im Intercontinental Hotel hatten wir noch einen Stop eingelegt und uns ein Wasser gegönnt, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Unseren Guide haben wir dazu einfach eingeladen.

Ja, der Rückweg. Der gestaltete sich dann doch etwas anders als geplant. Den Plan machten wir allerdings ohne die Flut und ohne einen Nicht-Schwimmer im Gepäck. Ja, meine Begleitung konnte nicht schwimmen, ich hab auch nicht schlecht geguckt. Unser Guide fand das aber absolut „Hakuna Matata“ und meinte wir sollen doch einfach ein „Bike“ zurück nehmen, es sei ja nicht weit.

Strandspaziergang Bamburi Beach, Kenia

Strandspaziergang am Bamburi Beach, Kenia

Hakuna Matta zu dritt auf dem „Bike“

Gesagt getan. Mein naives Hirn war etwas irritiert wo er denn nun das Fahrrad hernehmen will, aber wir sind ihm einfach mal hinterhergelaufen. Zwischen den Hotelanlagen einen Trampelpfad entlang und hoch zur Straße. Tadaa, da standen dann ein paar Kenianer mit Tuk-Tuks und Motorrädern. Ein paar Sekunden später blieb noch ein Motorrad übrig. Aber wir waren doch zu zweit?!

Schneller als ich „Hoppla“ sagen konnte – oder Hakuna Matata – saßen wir zu dritt auf diesem Moped, welches sich im zickzack die holprige Piste entlang schlängelte. Normales fahren war aufgrund der Schlaglöcher auch alles andere als möglich. Etwa 10 Minuten später, viele gruselige Momente inklusive, denn LKW und Schulbus machten das selbe und man kam sich gefährlich nahe, waren wir wieder im Hotel. Diese Fahrt werde ich wohl nie vergessen, ich war mir während der Fahrt nämlich ziemlich sicher, dass ich meinen Hintern nicht mehr in ein Flugzeug setzen werde, nicht auf einem Sitz, maximal in einer Kiste. *Schwitz*

Disco auf Swahili – Clubbing in Kenia

Im Hotel kannte man sich. Einige der Gäste waren regelmäßig hier und das Personal arbeitete auch nicht erst seit gestern hier. Da ich zur WM dort war, traf man sich zum obligatorischen Fußball gucken an der Bar, wo auf zwei Bildschirmen beide laufenden Spiele parallel gezeigt wurden. Ich erinnere mich, dass die Schweiz an diesem Abend ein beeindruckendes Spiel hinlegte, mit viel Nervenkitzel, und am Ende auch der Überraschungssieger wurde.

Ich kam mit meiner Sitznachbarin ins Gespräch, einer in Deutschland lebenden Kenianerin, die mit ihrem Sohn gerade auf Familienbesuch war. Dem armen Jungen, gerade 18 Jahre alt, war sichtlich langweilig. Mutti, wie Muttis eben so sind, organisierte beim Hotelpersonal das abendliche Entertainment-Programm und weil sie es für keine gute Idee hielt, dass ich junges Ding mit den alten alleine an der Bar sitzen bleibe, wurde ich einfach mit eingepackt.

Casual an der Hotelbar

Casual an der Hotelbar

Eine Stunde später stand ein Taxi vor dem Hotel, der Sohn meiner Sitznachbarin und ich saßen jetzt auch drin und das Ziel hieß Disco.

Etwa 15 Minuten später hüpften wir aus dem Taxi und standen vor dem besagten Club. Naja, Club, nennen wir es eine große Strohhütte mit Camping-Plastikstühlen und -Tischen ausgestattet. Aus den Lautsprechern tönte irgendwas auf Swahili und ich war mehr als eindeutig der einzige offensichtliche Tourist auf dieser Party. Einer der Gründe, warum es hiervon auch keine Bilder gibt, man kann sich zumindest das Touri-Benehmen in einem solchen Moment klemmen.

Die Tanzfläche blieb an diesem Abend weitestgehend von mir verschont. Der krampfhafte Versuch mich zum tanzen zu bewegen endete eher verstört mit der Flucht zurück an die Bar. Sagen wir es so, das Mädel wusste nicht was mich so irritiert, aber auweia, was für sie Tanzen ist übersetze ich dann mal für Durchschnitts-Deutsche mit „Sex auf der Tanzfläche“. (Wo sind eigentlich die Emoticons mit Glubschaugen wenn man sie braucht?)

Mich hatte der Kulturschock jedenfalls fest im Griff und ich hielt mich bis zur Abfahrt unseres Taxis gen Hotel an meinem Drink fest, während meine Begleiter die restlichen Tanzanfragen abblockten und sich köstlich darüber amüsierten.

Einige Abende später in einem Restaurant am Strand zur Crew-Party war ich sichtlich besser aufgehoben. Als die Condor-Crews am feiern waren bin ich auch weniger aufgefallen 😀

Eine Fahrt mit dem Katamaran am Bamburi Beach, Kenia

Eine Fahrt mit dem Katamaran am Bamburi Beach, Kenia

Kurzer Bootsausflug mit dem Katamaran

Am nächsten Tag nach dem Frühstück habe ich mich am Strand zu einem kurzen Bootstrip mit einem der traditionellen Katamarane überreden lassen. Die beiden Herren kurvten mit mir also in Küstennähe auf und ab und ich konnte mir den Strand einmal vom Wasser aus ansehen. Türkisblaues Wasser schwappte über meine Füße, die ich gegen die Bootswand stemmte um nicht aus dem Katamaran zu purzeln. Keine leichte Angelegenheit, denn der Rumpf war viel zu tief, als dass ich kurzes Persönchen mit den Füßen auf den Boden gekommen wäre. Während ich mich also versuchte im Boot zu halten, unterhielt mich der Katamaran-Skipper mit kenianischen Volksliedern. Urlaubsfeeling pur sag ich euch.

Safari im Tsavo East Nationalpark & Schnorcheln mit Delfinen auf Landgang

Eine Woche Urlaub in Kenia kann so erlebnisreich sein, dass es gar nicht in einen Beitrag passt. Wenn ihr also noch nicht genug habt, dann klickt weiter in meinen Beitrag über meine Safari im Tsavo East Nationalpark und einen Schnorchelausflug mit Delfinen auf Landgang. Erfahrt mehr über die „Big Five“, die gar nicht so leicht zu finden sind und über verheerende Fehler beim Schnorcheln. Ein Essen auf einer „Robinson Crusoe-Insel“ und relaxen in der Sonne mit Einsame-Insel-Feeling dürfen dabei nicht fehlen.

Also klickt rein, damit es wieder heißen kann: „Jambo“ und „Karibu“ – Hallo und Herzlich Willkommen.


 

Seid ihr schon einmal in Kenia gewesen? Was waren eure besten Erlebnisse? Ich freue mich schon über eure Berichte in den Kommentaren.

 

Eure Nika


 

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19 Kommentare

  1. […] ihr aus meinem Beitrag „Jambo Kenia! Meine erste Fernreise.“ bereits wisst, war ich während meines Urlaubs auf Tsavo East Safari, als auch auf einem […]

  2. Birgit sagt:

    Liebe Nika,

    vielen Dank für diesen ausführlichen und sehr informativen Reisebericht! Das macht tatsächlich Lust auf Afrika…

    Toll das du dieses Abenteuer allein gewagt hast. War bestimmt eine gute und wichtige Erfahrung für dich.

    Liebe Grüße
    Birgit

    • Nika sagt:

      Hallo Birgit,

      ja, Kenia war eine wichtige Erfahrung sogar. Ich glaube hätte ich das nicht gewagt, hätte ich später den Schritt allein zum Studium nach Hawaii nicht gemacht und wäre auch nicht allein nach Brasilien gedüst. 🙂

      Wer nicht wagt… und so.

      Liebe Grüße,
      Nika

  3. Selda Eigler sagt:

    Liebe Annika,
    das war mit Sicherheit die richtige Entscheidung. Du hast das entschieden und du hast es geschafft. Du hast es allen gezeigt. Toll!! So muss es sein. Selbst ist die Frau. Und dann noch so einen schönen Urlaub. Super.
    Liebe Grüße, Selda.

    • Nika sagt:

      Hallo Selda,

      das sehe ich heute genauso. Kenia war der erste Schritt zur Unabhängigkeit und das wichtigste, ich hab es nicht allen gezeigt, sondern vor allem mir selbst. Ich bin viel mutiger geworden und Kenia war der erste Schritt. Deshalb war mir dieser Bericht auch so wichtig, obwohl es doch schon so lange her ist.

      Zwei ganz tolle Abschnitte dieses Urlaubs folgen auch noch. Die Safari und der Trip nach Wasini Island. Richtig toll.

      Liebe Grüße,
      Nika

  4. Markus sagt:

    Hi Annika,

    Hakuna Matata, Das hört sich ja nach einer spannenden Reise an. Besonders der Teil mit dem Schwimmen hat mich dann doch überrascht aber so erlebt man wenigstens die einzigartigen Dinge auf Reisen.

    Ich wünsche Dir noch viele schöne Reisen!

    Markus

    • Nika sagt:

      Hallo Markus,

      ja, wie viele Leute nicht Schwimmen können, wo das mehr so nah und so warm ist, das hat mich völlig überfordert. Kannst du dir vorstellen, dass Inlandstouristen aus Nairobi nach Mombasa fahren um Schwimmunterricht zu nehmen? Am Strand waren ganz oft Gruppen mit Leuten in Schwimmwesten, die dort Unterricht genommen haben wie unser eins vielleicht zum Tauchen.

      Liebe Grüße,
      Nika

  5. Sigrid Braun sagt:

    Ein ganz toller und interessanter Bericht und sehr beeindruckende Fotos.. Alle Achtung, ich hätte niemals den Mut gehabt alleine nach Kenia zu reisen, aber das wäre zu meiner Zeit auch gar nicht möglich gewesen.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • Nika sagt:

      Hallo Sigrid,

      vielleicht ist deine Zeit heute 😉
      Ich muss ehrlich sagen, für mich war Afrika keine Destination zum alleine Reisen, aber auch das geht. ich hab mich eben etwas pauschaler bewegt als ich das anderswo vielleicht gemacht hätte.

      Liebe Grüße,
      Nika

  6. Janine sagt:

    Liebe Nika,
    was für ein mutiges Unterfangen so jung und auch noch allein nach Afrika zu fliegen! Das hätte ich mir wohl nicht getraut… zumal angesichts der Lage dort. Dafür freut es umso mehr, dass du so viel erlebt hast. Dein Bericht ist wirklich spannend. Besonders die Fahrten auf andersländischen Straßen sind ja wirklich immer ein halsbrecherisches Erlebnis! Bei deinem Tanz-Abend wäre ich gern dabei gewesen und hätte den absonderlichen Move gesehen 😜
    Freue mich schon auf weitere Berichte!
    Beste Grüße, Janine

    • Nika sagt:

      Hallo Janine,

      auf Erkundungstour mit Locals zu gehen kann ich nur empfehlen. Es mag manchmal seltsam sein und vielleicht auch beängstigend, aber das sind Erfahrungen die vergisst du nie wieder.

      Hahaha, ja die Tour auf dem „Bike“ nach Hause war echt abenteuerlich. Ich bin heute noch froh, dass ich das überlebt habe 😀

      Liebe Grüße,
      Nika

  7. Vanessa sagt:

    Hört sich ja mega spannend an! Tolle Bilder! Da bekomme ich gleich Fernweh!

    • Nika sagt:

      Hallo Vanessa,

      vielen lieben Dank. das mit dem Fernweh geht mir bei dir auf dem Blog auch nicht anders 🙂

      Liebe Grüße,
      Nika

  8. Simone Orlik sagt:

    Liebe Nika, wow, was für ein toller Beitrag. Ich bin selbst im Rahmen einer Dienstreise nach Sambia nur einmal für einige Stunden in Kenia zwischengelandet und kann deswegen über das Land nichts sagen. Ich liebe Afrika, muss aber zugeben, dass ich durch meinen Job bedingt auch immer die negativen oder traurigen Seiten eines Landes gesehen habe. Wir haben eher in einfachen Unterkünften oder Hütten mit den Einheimischen geschlafen und man hat auch schon mal mit uns in der sambischen Steppe bis zum Morgengrauen getanzt. Ich freue mich immer, wenn wie bei dir solche Träume in Erfüllung gehen. Ich hoffe, es war nicht deine letzte Reise nach Afrika. Viele Grüße, Simone

    • Nika sagt:

      Hallo Simone,

      durch deinen Job bedingt? Was machst du wenn ich fragen darf?

      Auch wenn es einfach ist und vielleicht erschütternd, wie, sagen wir unterschiedlich die Welt sein kann, so hast du doch eine „echte“ Sambia Erfahrung gemacht. Das ist etwas wovor ich größten Respekt habe. Sehr mutig auch von dir.

      Ich hoffe auch, dass ich es nochmal schaffe nach Afrika zu fliegen. Mind. eine große Safari möchte ich noch machen und es gibt noch so viel zu entdecken. Das meiste habe ich heute wohl noch nicht einmal auf dem Schirm.

      Liebe Grüße,
      Nika

  9. Ina sagt:

    Sehr schöer Bericht! Macht Lust die Koffer zu packen.

    LG aus Norwegen
    Ina
    http://www.mitkindimrucksack.de

    • Nika sagt:

      Hallo Ina,

      das kann ich auch nur empfehlen und tatsächlich waren in meinem Hotel auch genügend Leute mit Kindern. War echt toll da und sehr ruhig und unkompliziert.

      Liebe Grüße,
      Nika

  10. Andreas sagt:

    Also ich muss sagen, Kenia fehlt mir ja tatsächlich noch komplett auf der Reiseliste bisher, sollte ich vllt mal iwann ändern.
    Meine erste Fernreise ging damals nach Mexiko u d ich wR aufgeregt ohne Ende *lach.*
    Danke für den tollen Artikel.

    • Nika sagt:

      Hallo Andreas,

      Mexiko als erste große Reise ist aber auch nicht ohne. In Südamerika war ich noch nicht viel unterwegs, bisher nur in Brasilien. Sozusagen die Klassiker abklappern, ein wenig zumindest, von Sao Paulo nach Rio und Ilha Grande und wieder zurück nach Sao Paulo um dann noch einen Abstecher in eine Ecke ohne Touris zu machen und Freunde zu besuchen. Auch interessant. 10h Busfahrt, alles auf portugiesisch, was ich nicht spreche und keiner spricht englisch. Aber der Bericht kommt noch 😀

      Liebe Grüße,
      Nika

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